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BIO-Fittermittel für Bienen – aus Schweizer Bio-Zuckerrüben

Lizenziert durch BIO SUISSE
“Steht BIO drauf, ist BIO drin” ! Für diesen Werbespruch ist die BIO SUISSE bekannt, welche damit Werbung für die von Ihnen lizenzierten Bio-(Knospe)-Produkte macht.
Die BIO SUISSE als ursprüngliche Vereinigung biologischer Landwirte steht heute als wichtigste und bekannteste Bio-Marke in der Schweiz.
Unterdessen geht die BIO SUISSE aber weit über die Landwirtschaft hinaus und erlässt Richtlinien und Kriterien für die Herstellung von BIO- Lebens- und Futtermittel.
Da die BIO SUISSE selbst nichts produziert, lässt sie andere Produktionsunternehmen jene Produkte unter Lizenz herstellen, die nachher in den Einkaufsregalen unter den BIO-Produkten zu finden sind.

Strenge Kontrollen durch bio.inspecta
Wer eine BIO-Lizenz erlangen will, muss
dazu bei der BIO SUISSE einen Antrag stellen. Dabei werden nicht nur die Herstell-Prozesse und die Rezepturen, sondern auch die eingesetzten Rohstoffe genaustens untersucht.
Die Rohstoffe müssen dabei selbst BIO-lizenzierte Produkte sein und den strengen Richtlinien der BIO SUISSE entsprechen.
Ist die Lizenz einmal erteilt, wird die Einhaltung der vereinbarten Abläufe und einsetzbaren Rohstoffe jährlich durch eine unabhängige Kontrollstelle, die bio.inspecta AG, überprüft.
Nach erfolgreicher Kontrolle wird dem entsprechenden Betrieb jeweils für ein Jahr ein BIO-Betriebs-Zertifikat ausgestellt.

BIO-Rübenzucker wird in der Schweiz hergestellt
Zusätzlich zur Herstellung von BIO-Lebensmitteln haben wir in diesem Jahr erstmals auch ein Zertifikat für HOSTETTLERS® BIO-FutterSIRUP und BIO-FutterTEIG erlangt.
Auch für diese Produkte verwenden wir ausschliesslich BIO-Rübenzucker, welcher in dieser Saison erstmals durch die Schweizer Zuckerfabrik in Frauenfeld aus schweizerischen und deutschen BIO-Rüben hergestellt wurde.
Die Produktepalette umfasst folgende Artikel für die biologische Fütterung Ihrer Bienenvölker.

Schweizer Biohonig – die neue Möglichkeit
Nach längerer Vorarbeit hat apibio, der Verein für biologisches Imkern, ein wichtiges Etappenziel erreicht: Letztes Jahr erhielten fünf Imker von der bio.inspecta das Zertifikat für die biologische Betriebsweise. Damit ist 2004 erstmals in der Schweiz produzierter Biohonig erhältlich.
2001 wurde die Vereinigung für biologisches Imkern gegründet, am 1. Januar 2002 die eidgenössische Verordnung für Bioimkerei in Kraft gesetzt, kompatibel mit derjenigen der EU. Jetzt kann Biohonig zertifiziert werden. Der Weg dahin war aufwändig und nicht einfach.
Im Rahmen eines Pilotversuches haben 2003 fünf Imker, vier apibio-Mitglieder und ein Demeter-Imker, ihre Imkerei auf biologische Betriebsweise umgestellt. bio.inspecta als unabhängige Zertifizierungsstelle hat 2003 die fünf Imker nach den Vorgaben der Bioverordnung und den Richtlinien des Vereins apibio kontrolliert. Im Spätherbst 2003 erhielten sie das Zertifikat und können somit ihren diesjährigen Honig erstmals mit dem Vermerk auf die biologische Betriebsweise und mit dem Logo von apibio vermarkten.

Biohonig: Ist das möglich?
Es ist zwar richtig, dass sich die Bienen bei der Nektarsuche nicht nur auf Bioblüten beschränken. Darin liegt aber das Problem nicht. Untersuchungen im In- und Ausland zeigen deutlich, dass die Rückstände im Honig und Wachs praktisch unabhängig sind von der landwirtschaftlichen Praxis. Einen Entscheidenden Einfluss haben hingegen die gewählten Mittel für die Varroa- und Wachsmottenbekämpfung in den Imkereien. Diese Erkenntnisse sind denn auch in die Vorschriften für die Bioimkerei eingeflossen. Biohonig kann damit ohne Rückstände aus der imkerlichen Praxis gewonnen werden.

Richtlinien für die Bioimkerei
Spezifisch für die Bioimkerei sind eigentlich nur wenige Vorschriften. So müssen zum Beispiel Beuten aus “natürlichen Materialien” bestehen, Bienenkästen aus Kunststoff sind daher nicht erlaubt (Ausnahme: Apidea-Kästchen für die Königinnenzucht). Aus Rücksicht auf das Tier ist das Verbot Flügelschneidens der Königinnen zu verstehen. Dass in der Bioimkerei mit Biozucker gefüttert wird, versteht sich von selbst. Die Mehrkosten dafür halten sich jedoch im Rahmen und entsprechen etwa 1 Kilo Honig pro Jahr und Volk.

Mehr Infos:
Hansueli Thomas
Tel. 079 416 76 69, Fax 01 363 68 42
hthomas@swissonline.ch / www.apibio.ch


 



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